::: Presse

 

::: Pressemitteilungen

 

22. September 2009 - Jürgen Grässlin gewinnt Prozess gegen Daimler und Jürgen Schrempp

17. Juni 2009 - Bundesgerichtshof gibt Jürgen Grässlins Nichtzulassungsbeschwerde statt

27. Februar 2009 - „Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen!“

31. Juli 2008 - BaFin stellt Ermittlungen gegen Grässlin ein

03. Juni 2008 - Daimler-Chef Dieter Zetsche zieht Klage gegen Konzernkritiker Jürgen Grässlin kurzfristig zurück

23. Januar 2008 - 4.000 Euro für Schrempp – wer bietet mehr?

 

::: Ausgewählte Pressestimmen

 

tagesschau.de, September 2009

Aktionärskritik durch Meinungsfreiheit gedeckt

 
Der frühere Daimler-Chef Jürgen Schrempp muss sich Aussagen kritischer Aktionäre gefallen lassen. Der Bundesgerichtshof entschied, dass Interview-Äußerungen des Daimler-Anteilseigners Jürgen Grässlin vom Juli 2005 über Hintergründe von Schrempps Rückzug durch das Grundrecht auf Meinungsfreiheit gedeckt seien.

Vollständiger Bericht von tagesschau.de unter: Quelle: tagesschau.de (externer Link)
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ZEIT.de, September 2009

Daimler-Kritiker setzt sich beim BGH durch

 
Der Konzernkritiker Jürgen Grässlin hat sich im Prozess um kritische Äußerungen über den einstigen Daimler-Chef Jürgen Schrempp durchgesetzt. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom Dienstag ist seine Interview-Äußerung vom Juli 2005 von der Meinungsfreiheit gedeckt.

Vollständiger Bericht von Zeit.de unter: Quelle: zeit.de (externer Link)
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SPIEGEL.de, September 2009

Urteil gegen Daimler

 
Der Bundesgerichtshof hat die Äußerungen des Daimler-Aktionärs Jürgen Grässlin als rechtens angesehen - dieser hatte in einem TV-Interview bezweifelt, dass der vorzeitige Rücktritt des früheren Vorstandschefs Jürgen Schrempp freiwillig gewesen sei.

Vollständiger Bericht von Spiegel Online unter: Quelle: spiegel.de (externer Link)
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Handelsblatt, September 2009

Daimler verliert vor Gericht gegen Kritiker

 
Daimler hat eine juristische Schlappe im Streit mit seinem kritischen Kleinaktionär Jürgen Grässlin erlitten. Der Bundesgerichtshof (BGH) betonte in seinem Urteil zu Äußerungen des Buchautors über den ehemaligen Daimler-Vorstandschef Jürgen Schrempp das grundgesetzlich geschützte Recht auf Meinungsfreiheit.

Vollständiger Bericht des Handelsblatt: Quelle: Handelsblatt (externer Link)
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Financial Times Deutschland, September 2009

Daimler-Kritiker darf Daimler kritisieren

 
Lange hatte er gekämpft, nun hat er Recht bekommen. Jürgen Grässlin kritisierte den plötzlichen Abgang des früheren Daimler-Chefs Schrempp - und sah als Grund dafür, dass "die Geschäfte nicht immer so sauber" waren. Der Bundesgerichtshof hat keine Einwände.

Vollständiger Bericht der Financial Times Deutschland: Quelle: Financial Times Deutschland (externer Link)
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swr.de, September 2009

Daimler-Kritiker Grässlin siegt vor BGH

 
Der Konzernkritiker Jürgen Grässlin hat sich im Prozess um kritische Äußerungen über den einstigen Daimler-Chef Jürgen Schrempp durchgesetzt. Laut Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) sind Grässlins Vermutungen über den Schrempp-Rücktritt von der Meinungsfreiheit gedeckt.

Vollständiger Bericht von swr.de: Quelle: swr.de (externer Link)
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sueddeutsche.de, September 2009

Grässlin - Sieg im Schimpfstreit mit Daimler

 
Darf ein Aktionär öffentlich sagen, die Geschäfte eines Managers seien "nicht immer so sauber" gewesen? Ja, urteilte der BGH - zur Freude von Daimler-Kritiker Jürgen Grässlin.

Vollständiger Bericht von sueddeutsche.de: Quelle: sueddeustche.de (externer Link)
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netzeitung.de, September 2009

Daimler verliert vor BGH gegen Konzernkritiker

 
Darf man über die Gründe des Rücktritts eines Unternehmenschefs spekulieren? Darüber musste der Bundesgerichtshof entscheiden. Der Prozesssieger jubelt: «Heute hat die Meinungsfreiheit einen Sieg errungen.»

Vollständiger Bericht von netzeitung.de: Quelle: Netzeitung.de (externer Link)
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tagesspiegel.de, September 2009

Niederlage für Ex-Daimler-Boss Schrempp

 
"Unsaubere Geschäfte" - diesen Vorwurf wollte Ex-Daimler-Chef Schrempp nicht auf sich sitzen lassen. Doch vor dem Bundesgerichtshof bekam einer seiner Kritiker nun Recht.

Vollständiger Bericht vom tagesspiegel: Quelle: tagesspiegel.de (externer Link)
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Neues Deutschland, September 2009

Meinungsfreiheit siegt gegen Daimler

 
Im Prozess Daimler/Schrempp gegen Grässlin ist das Urteil gefallen: Der Bundesgerichtshof gab dem Daimler-Kritiker Grässlin recht und stellte die Meinungsfreiheit in den Vordergrund.

Vollständiger Bericht von Neues Deutschland: Quelle: Netzzeitung.de (externer Link)
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Neue Rheinische Zeitung, März 2009

Ermittlungen gegen Daimler-Chef Zetsche eingestellt

von Peter Kleinert
„Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen!“ kommentiert Daimlerkritiker und Buchautor Jürgen Grässlin die Entscheidung der Stuttgarter Staatsanwaltschaft vom 26. Februar, das von ihm angestrengte Ermittlungsverfahren gegen den Vorstandschef des Daimler-Konzerns, Dieter Zetsche, wegen einer Falschaussage vor Gericht im Zusammenhang mit “Graumarktgeschäften“ einzustellen. Gegen den früheren Mercedes-Inlandsvertriebschef Jürgen Fahr und drei weitere Beteiligte wird im gleichen Zusammenhang nämlich weiter wegen Meineids ermittelt.

Vollständiger Bericht der Neuen Rheinischen Zeitung: Quelle: Netzzeitung.de (externer Link) und unter Downloads
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Netzzeitung.de, Februar 2009

Keine Anklage gegen Zetsche
Daimler-Chef Dieter Zetsche wird in der Affäre um Graumarktgeschäfte seines Konzerns nicht angeklagt. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart habe das Ermittlungsverfahren mangels Beweisen eingestellt, teilte der Anwalt Holger Rothbauer am Freitag mit. Er vertritt den Sprecher der Kritischen Aktionärinnen, Jürgen Grässlin, der eine entsprechende Strafanzeige gestellt hatte.

Vollständiger Bericht unter Netzzeitung.de: Quelle: Netzzeitung.de (externer Link)
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Stuttgarter Nachrichten, Februar 2009

Freispruch für Zetsche in Graumarktaffäre
Stuttgart - In der Affäre um Graumarktgeschäfte des Daimler-Konzerns droht Vorstandschef Dieter Zetsche (55) keine Strafe mehr. "Es hat sich kein hinreichender Tatverdacht einer vorsätzlichen uneidlichen Falschaussage ergeben, der eine Anklageerhebung rechtfertigen könnte", sagte die Sprecherin der Stuttgarter Staatsanwaltschaft ...

Vollständiger Bericht der Stuttgarter Nachrichten: Quelle: Stuttgarter-Nachrichten.de (externer Link)
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Junge Welt.de, Juni 2008

"Zetsche wird noch mehr Niederlagen erleiden"
Der Daimler-Chef zog überraschend seine Klage gegen den Buchautor Jürgen Grässlin zurück. Ein Gespräch mit Holger Rothbauer - von Ralf Wurzbacher
Daimler-Boß Dieter Zetsche überzieht Ihren Mandanten seit dessen Buchveröffentlichung über dubiose Graumarkt- und Rüstungsgeschäfte des Stuttgarter Weltkonzerns mit einer regelrechten Prozeßflut. Worum geht es im Kern bei der Auseinandersetzung?

Da Daimler insbesondere in den 1990er Jahren bei bestimmten Fahrzeugen enorme Absatzprobleme hatte, hat der Konzern offenkundig unter Umgehung der offiziellen Vertriebsstrukturen Fahrzeuge über »freie Händler« auf dem sogenannten Graumarkt ins In- und Ausland verkauft. Diese Geschäfte fanden in erheblichem Umfang auch in der Ära des damaligen Vertriebsvorstands und jetzigen Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche statt. Allerdings bekundete der als Zeuge in einem Strafverfahren gegen einen Spediteur, Graumarktgeschäfte würden bei Daimler entschieden bekämpft. 

Das vollständige Interview: Quelle: Junge Welt (externer Link, pdf)


SWR.de, Juni 2008

Daimler will Rechtsstreit mit Grässlin beenden
Daimler-Chef Dieter Zetsche will den jahrelangen Rechtsstreit mit dem Konzernkritiker Jürgen Grässlin beenden. Die noch offenen Verfahren in Hamburg und Berlin würden nicht weiterverfolgt, teilte Daimler mit.
Grässlin hatte mehrfach öffentlich den Verdacht geäußert, Zetsche habe als Zeuge in einem Stuttgarter Gerichtsverfahren gegen einen Spediteur aus Baden-Württemberg um so genannte Graumarktgeschäfte eine "Falschdarstellung" abgegeben. Bei
solchen Geschäften werden Fahrzeuge entgegen den EU-Bestimmungen zur Absatzsteigerung am offiziellen Vertriebsnetz der Autobauer vorbei verkauft. Zetsche hatte Grässlin daraufhin auf Schmerzensgeld verklagt.
Es sei Zetsche nie um das Einklagen eines Schmerzensgeldes für sich selbst gegangen, sondern nur um die Unterlassung der Aussage, begründete Daimler den Schritt. Daimler hatte Grässlin seine Behauptung mit drei Unterlassungserklärungen und Geldbußen gerichtlich untersagen lassen. Zudem forderte Zetsche Schmerzensgeld in Höhe von 50.000 Euro. Mit dieser Klage scheiterte der Konzern jedoch Anfang des Jahres vor dem Hamburger Landgericht. ... Quelle: SWR.de (externer Link)


SPIEGEL.de, Juni 2008

Angebliche Falschaussage: Daimler zieht Klage gegen Kritiker Grässlin zurück
Ein jahrelanger Rechtsstreit geht zu Ende: Der Autokonzern Daimler hat seine Klage gegen den kritischen Buchautor Jürgen Grässlin zurückgezogen. Man wolle die Gerichte "nicht weiter beschäftigen", teilte das Unternehmen mit.

Stuttgart - "Die Daimler AG und ihr Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche haben sich entschlossen, die noch anhängigen Verfahren gegen Jürgen Grässlin nicht weiterzuverfolgen", erklärte der Konzern in Stuttgart. Daimler und Zetsche wollten die Gerichte "nicht weiter beschäftigen". [...] Daimler hatte Grässlin diese Behauptung mit drei Unterlassungserklärungen und Geldbußen gerichtlich untersagen lassen. Trotzdem hatte Grässlin die untersagten Äußerungen mehrfach wiederholt. Zetsche forderte daraufhin ein Schmerzensgeld von 50.000 Euro. Mit dieser Klage scheiterte der Konzern jedoch Anfang des Jahres vor dem Hamburger Landgericht. ... Quelle: Spiegel.de (externer Link)


FOCUS online, Juni 2008

Kritiker Grässlin: Daimler zieht Klage zurück
Daimler-Chef Zetsche will den jahrelangen Rechtsstreit mit Konzernkritiker Grässlin beenden. Dieser hatte behauptet, Zetsche habe in einem Prozess die Unwahrheit gesagt.

Die noch offenen Verfahren in Hamburg und Berlin würden nicht weiterverfolgt, teilte Daimler am Dienstag in Stuttgart mit. Jürgen Grässlin hatte mehrfach öffentlich den Verdacht geäußert, der Manager habe als Zeuge in einem Stuttgarter Gerichtsverfahren um sogenannte Graumarktgeschäfte eine „Falschdarstellung“ abgegeben. Der Daimler-Chef verklagte ihn daraufhin auf Schmerzensgeld. Es sei Dieter Zetsche nie um das Einklagen eines Schmerzensgeldes für sich selbst gegangen, sondern nur um die Unterlassung der Aussage, begründete Daimler nun den Schritt. ... Quelle: Focus.de (externer Link)


Handelsblatt.com, Juni 2008

Daimler zieht Klagen gegen Autor Grässlin zurück

HB STUTTGART. "Die Daimler AG und ihr Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche haben sich entschlossen, die noch anhängigen Verfahren gegen Jürgen Grässlin nicht weiterzuverfolgen", teilte der Konzern am Dienstag in Stuttgart mit. In der seit Jahren schwelenden Auseinandersetzung geht es um den von Grässlin geäußerten Verdacht, Zetsche habe 2002 in einem Prozess gegen einen Spediteur wegen Betrugs sogenannte Graumarktgeschäfte mit Neufahrzeugen bei Daimler bestritten und damit die Unwahrheit gesagt. Bei solchen Geschäften werden Fahrzeuge - entgegen EU-Bestimmungen - zur Absatzsteigerung am offiziellen Vertriebsnetz der Autobauer vorbei verkauft. ... Quelle: Handelsblatt.com (externer Link)


Financial Times Deutschland, Juni 2008

Personalien des Tages
Der Autobauer Daimler will gegen Jürgen Grässlin, einen kritischen Buchautor und Aktionär, nicht weiter juristisch vorgehen. Die Gerichte sollten "nicht weiter beschäftigt werden", teilte das Unternehmen mit.

Der Autobauer will gegen den Aktionär und Buchautor Jürgen Grässlin nicht weiter juristisch vorgehen. "Die Daimler AG und ihr Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche haben sich entschlossen, die noch anhängigen Verfahren gegen Grässlin nicht weiterzuverfolgen", teilte Daimler mit. In der seit Jahren schwelenden Auseinandersetzung geht es um den von Grässlin geäußerten Verdacht, Zetsche habe 2002 in einem Prozess gegen einen Spediteur wegen Betrugs sogenannte Graumarktgeschäfte mit Neufahrzeugen bei Daimler bestritten und damit die Unwahrheit gesagt. Daimler hatte Grässlin diese Behauptung mit Unterlassungserklärungen und Geldbußen gerichtlich untersagen lassen. Die Wiederholung der untersagten Äußerung nahm Zetsche zum Anlass, Schmerzensgeld von 50.000 Euro zu fordern. Damit scheiterte er zu Jahresbeginn vor dem Hamburger Landgericht und verzichtet nun auf Rechtsmittel. Grässlin und Daimlers Ex-Hausspediteur Gerhard Schweinle sind die Schlüsselfiguren bei Ermittlungen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft gegen Zetsche, der früher Vertriebsvorstand war. Die Strafverfolger gehen dem Anfangsverdacht einer uneidlichen Falschaussage bezüglich Graumarktgeschäften nach. Reuters ... Quelle: FTD (externer Link)


SWR.de, März 2008

Stuttgart. Kritische Daimler-Aktionäre machen Druck

Zwei Wochen vor der Hauptversammlung der Daimler AG haben die Kritischen Aktionäre den Ausstieg aus dem Geschäft mit »grausamen Waffen« gefordert. [...] Grässlin will auf der Daimler-Hauptversammlung am 9. April in Berlin außerdem eine lückenlose Aufklärung aller Graumarktgeschäfte des Unternehmens fordern. Allein zwischen 1995 und 1999 hätte ein Großteil der Mercedes-Niederlassungen in Deutschland solche Geschäfte getätigt. Damals war der jetzige Vorstandschef Dieter Zetsche noch Vertriebsvorstand. ... Quelle: SWR.de (externer Link)


Stattweb.de, März 2008

Grässlin mit den Kritischen Aktionären zum Auftritt bei Daimler bereit

Zwei Wochen vor der Hauptversammlung der Daimler AG haben die Kritischen Aktionäre den Ausstieg aus dem Geschäft mit »grausamen Waffen« gefordert. Zudem kritisierten sie die »nicht überzeugenden Bemühungen« des Autobauers beim Thema Klimaschutz. [...] Zusätzlich will Grässlin auf der Daimler-Hauptversammlung am 9. April in Berlin eine lückenlose Aufklärung aller Graumarktgeschäfte des Unternehmens fordern. Allein zwischen 1995 und 1999 hätte ein Großteil der Mercedes-Niederlassungen in Deutschland solche Geschäfte getätigt. Damals war der jetzige Vorstandschef Dieter Zetsche noch Vertriebsvorstand.  ... Quelle: Stattweb.de (externer Link)


Neues Deutschland, März 2008

Wir kaufen keinen Mercedes
Wenn am 9. April in Berlin die Aktionäre der Daimler AG zur Hauptversammlung strömen, wird sich
Vorstandschef Dieter Zetsche im betriebswirtschaftlichen Erfolg des Konzerns sonnen. Doch es wird auch Kritik geben.

Die Meinungsfreiheit endet dort, wo der Schutz der Persönlichkeit anfängt. Daimler-Kritiker Jürgen Grässlin hat dies jahrelang zu spüren gekriegt. Im Januar nun konnte der Buchautor überraschend einen juristischen Sieg gegen den Daimler-Chef Dieter Zetsche erringen.   ... Quelle: Neues Deutschland (externer Link)


Freitag. Die Ost-West Wochenzeitung, Februar 2008

Graue Märkte, generöse Rabatte
Meinungsfreiheit gegen Unternehmensrecht. Daimler-Kritiker Jürgen Grässlin verliert vor Gericht gegen Jürgen Schrempp und gewinnt gegen dessen Nachfolger Dieter Zetsche

Die Meinungsfreiheit endet dort, wo der Schutz der Persönlichkeit anfängt. Daimler-Kritiker Jürgen Grässlin hat dies jahrelang zu spüren gekriegt. Im Januar nun konnte der Buchautor überraschend einen juristischen Sieg gegen den Daimler-Chef Dieter Zetsche erringen.   ... Quelle: Freitag. Die Ost-West Wochenzeitung (externer Link)


Badische Zeitung, Januar 2008

3600 Euro für Schrempp

Das Bild ist 80 mal 100 Zentimeter groß. Sein Titel: "Jürgen E. Schrempp. Daimlers größter Kapital- und Arbeitsplatzvernichter". Mit Acrylfarben gemalt hat es der Freiburger Jürgen Grässlin. Und bei einer Internet-Versteigerung (Ebay ist das Stichwort) dafür jetzt 3600 Euro bekommen. Das heißt, nicht er, sondern ... Quelle: SWR (externer Link)


SWR, Januar 2008

Kein Schmerzensgeld für Zetsche

Hamburg/Stuttgart - Daimler-Chef Dieter Zetsche ist mit seiner Forderung nach Schmerzensgeld von Konzernkritiker Jürgen Grässlin vor dem Hamburger Landgericht gescheitert. Zetsche hatte 50.000 Euro von Grässlin gefordert, weil dieser ihn der Falschdarstellung vor Gericht bezichtigt.   ... Quelle: SWR (externer Link)


Neues Deutschland, Dezember 2007

Grässlin unterliegt Schrempp vor Gericht

Buchautor will vor Bundesgerichtshof ziehen

Hamburg (ND-Pfeiffer). Der Buchautor Jürgen Grässlin hat am Dienstag vor dem Oberlandesgericht Hamburg gegen Ex-Daimler-Boss Jürgen Schrempp verloren. Grässlin, er stammt wie Schrempp aus Freiburg im Breisgau, hatte im »Südwestrundfunk« (SWR) im Juli 2005 heftige Zweifel an der Geschäftspraxis des damaligen Konzernchefs geäußert. Einen Tag zuvor war Schrempp trotz eines bis 2008 laufenden Vertrages überraschend als Daimler-Chef zurückgetreten   ... Quelle: Neues Deutschland (externer Link)


FAZ.NET, Dezember 2007

Kommunikation auf Sparflamme

Der Stuttgarter Autohersteller Daimler dürfte das Agieren von Siemens interessiert beobachten. Die SEC ermittelt gegen den Konzern seit 2004. Der Vorwurf lautet, es sei in mehr als einem Dutzend Ländern Bestechungsgeld geflossen. Der frühere Daimler-Vorstandsvorsitzende Jürgen Schrempp wurde deswegen von der SEC vernommen, wie viele andere hochrangige Manager... Quelle: FAZ.NET (Hintergrundinformationen, externer Link)


Schorndorfer Nachrichten, November 2007

Grässlin: Wir sind mächtiger, als wir glauben

Daimler-Kritiker Jürgen Grässlin sprach im Schorndorfer Kesselhaus über die Konsequenzen deutscher Rüstungsexporte

Schorndorf. Jürgen Grässlins Kampagne „Wir kaufen keinen Mercedes“ wollten seine Zuhörer, die Mitglieder des Schorndorfer SPD-Ortsverbandes, nicht unterstützen, wohl aber seine Kritik an den Rüstungsexporten des Daimler-Konzerns: Niemand müsse Angst vor wirtschaftlichen Verlusten haben, wenn Daimler auf Waffengeschäfte verzichte. ... Quelle: Schorndorfer Nachrichten (externer Link, vollständiger Artikel mit Klick auf das Bild)


Süddeutsche.de, November 2007

Grau ist alle Theorie - die Causa Zetsche
Gegen den mächtigsten Manager Deutschlands hat die Stuttgarter
Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen

Gegen den mächtigsten Manager Deutschlands hat die Stuttgarter Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen: Hat Daimler-Chef Dieter Zetsche vor Gericht falsche Aussagen gemacht? Der Konzern hat womöglich systematisch Graumarktgeschäfte betrieben.  weiter im Artikel (externer Link) (externer Link, vollständiger Artikel)


Friedensforum, Mai 2007

Wie der Daimler-Kritiker Grässlin juristisch mundtot gemacht und finanziell ausgeblutet werden soll

Die Meinungsfreiheit vor Gericht

Der DaimlerChrysler-Konzern tut sich zunehmend schwer mit öffentlicher Kritik an seiner Unternehmenspolitik. Zu diesem Schluss muss man kommen, wenn man das rigide juristische Vorgehen gegen den Konzernkritiker Jürgen Grässlin betrachtet. Dieser ist einer von fünf Sprechern der Kritischen AktionärInnen DaimlerChrysler (KADC) und Autor mehrerer Bücher über den Auto- und Rüstungsgiganten.

Die Auseinandersetzungen lassen sich bis auf das Jahr 1991 zurückverfolgen, als Grässlin mit Friedensfreunden die Kritischen Daimler-Benz-Aktionäre gründete. Seither prallen die Ansichten vor allem bei den Hauptversammlungen des Konzerns hart aufeinander. Seit eineinhalb Jahrzehnten ... weiter im Artikel (externer Link) (externer Link)


Financial Times Deutschland, Mai 2007

Die sind doch nicht blöd

von Kristina Allgöwer, Financial Times Deutschland vom 22.05.2007 

Manche Firmen sind so auf ihre Außenwirkung bedacht, dass sie gegen missliebige Blogger und Autoren vorgehen. Ihr Hebel: das Unternehmenspersönlichkeitsrecht. Die Allzweckwaffe der deutschen Medienanwälte steht in keinem Gesetzbuch.

Sie ist flexibel, kaum greifbar, offen für fast alles, und genau das macht sie so gefährlich. Ihre Wirkung ist nicht vorhersehbar. Wenn Künstler, Blogger oder Journalisten ein Unternehmen kritisieren, veralbern oder einfach nur Unerwünschtes berichten, wird die Waffe hervorgeholt. Ihr Name: Unternehmenspersönlichkeitsrecht. ... weiter im Artikel (externer Link) (externer Link)