Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Daimler AG ist ein Global Player und einer der bekanntesten deutschen Konzerne. Gemessen am Börsenwert ist das Unternehmen der viertgrößte Automobilhersteller der Welt. Hinter der Fassade des Konzerns steckt jedoch teils ein ganz anderes Bild. Es geht um die Auseinandersetzung von Daimler mit Konzernkritikern, die unbequeme Fragen an den Vorstand und Aufsichtsrat richten. 

Diese Homepage soll diejenigen unterstützen, die sich den zahlreichen juristischen Auseinandersetzungen des Konzerns gegenüber sehen. Dabei konzentrieren wir uns auf die Auseinandersetzungen, in denen Daimler vermeintlich versucht, die Grenzen der Meinungsfreiheit mit juristischen Mitteln massiv in seinem Interesse einzuschränken. Einer der prominenten Fälle ist derzeit der des Konzernkritikers und Sprechers der Kritischen AktionärInnen Daimler, Jürgen Grässlin. Anlass der aktuell heftigen Auseinandersetzungen sind seine jüngsten Bücher „Das Daimler-Desaster“ und "Abgewirtschaftet", in denen Jürgen Grässlin u.a. über so genannte Graumarktgeschäfte, die Hintergründe des Schrempp-Rücktritts und Rüstungsexporte von bei Daimler berichtet.

Eine der Strategien des Konzerns ist dabei, seine Kritiker mit Unterlassungsklagen, Schmerzensgeldklagen und Ordnungsgeldanträgen zu überziehen und die Prozesskosten in die Höhe zu treiben, um Kritiker finanziell in die Knie zu zwingen. Eines unserer wichtigsten Ziele ist es deshalb, diese Strategie zu durchkreuzen. Es darf nicht sein, dass die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Konzern aus finanziellen Gründen scheitert. Wir möchten Sie deshalb herzlich bitten, sich die Hintergründe unter der Rubrik „Prozesse“ näher anzusehen und unsere Anliegen zu unterstützen. 


 

© Unterstützerkreis "Meinungsfreiheit versus Daimler" 2008 - 2014